Historie

Wie ist die Historie der Magnete?

Die alten Griechen und Chinesen entdeckten, dass bestimmte seltene Steine, die so genannten Lodestones, auf natürliche Weise magnetisiert wurden. Diese Steine konnten kleine Eisenstücke auf scheinbar magische Weise anziehen und zeigten immer in die gleiche Richtung, wenn sie frei schwingen, an einer Schnur aufgehängt oder auf dem Wasser schweben konnten. Frühe Seefahrer benutzten diese Magnete als rudimentäre Kompasse, um ihre Richtung auf See zu bestimmen.

Das Wort "Magnet" kommt aus Magnesia, einem Bezirk in Thessalien, Griechenland, wo man glaubt, dass der erste Lodestone abgebaut wurde.

Im Laufe der Jahre haben sich Magnete zu den hochfesten Materialien entwickelt, die wir heute haben. Es wurde entdeckt, dass man durch die Herstellung von Legierungen aus verschiedenen Materialien ähnliche Effekte erzielen kann wie in Natursteinen und den Magnetismus erhöhen kann.

Doch erst im 18. Jahrhundert entstanden die ersten künstlichen Magnete. Der Fortschritt bei der Herstellung stärkerer magnetischer Legierungen war sehr langsam bis in die 1920er Jahre, als alnico-Magnetwerkstoffe (eine Legierung aus Nickel, Aluminium und Kobalt) formuliert wurden. Ferritmagnete wurden in den 1950er Jahren und Seltenerdmagnete in den 1970er Jahren entwickelt. Seitdem ist die Wissenschaft des Magnetismus exponentiell gewachsen, und extrem starke magnetische Materialien haben Miniatur- und leistungsstarke Geräte möglich gemacht.

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